Flytec an der AERO 2012
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Auch an der diesjährigen Aero in Friedrichshafen, die vom Mittwoch
den 18. bis und mit Samstag, den 21. April stattfindet, wird Flytec für
seine
treuen und neuen Kunden mit seinen wegweisenden Antriebssystemen und den
bewährten Fluginstrumenten präsent sein. Und zwar in der Halle B3 am
Stand 317 (Electricsports). Die beiden massgeblichen Entwickler Peter Joder und Erich Lerch freuen sich darauf, die Fragen von Flytec-Kunden von heute und morgen persönlich und kompetent zu beantworten und mit Neugierigen zu fachsimpeln. Peter Joder wird am Mittwoch und Donnerstag, Erich Lerch am Freitag und Samstag an der Aero präsent sein. |
Flytec 6030 und Flytec 6020 mit beachtlicher Leistungssteigerung
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Die Funktionsmöglichkeiten der bewährten Fluginstrumente Flytec 6020 und Flytec 6030 sind durch die konsequente Nutzung der SD-Karten Option markant erweitert worden. Mit der kostenlos zur Verfügung stehenden Firmware 3.34 für das Flytec 6030 und der unmittelbar vor der Freigabe stehenden Firmware 2.09 für das Flytec 6020, stehen den Piloten folgende zusätzliche Nutzungsmöglichkeiten zur Verfügung: |
- Effiziente Datenverwaltung in SD Karten bis 2GB und in SD-HC Karten bis 32 GB. Weil die Datenmengen vergleichsweise klein sind, können auch ältere, kleine SD Karten im MB Bereich verwendet werden. Die Luftraumdaten Europa beispielsweise sind kleiner als 2 Mbyte. Auch ein langer Flug ist in der Regel nicht grösser als 0.5Mbyte.
- Speicherung der Luftraumdateien von ganzen Kontinenten.
- Programmierung von bekannten oder neu entdeckten Hindernissen, wie beispielsweise Kabel und Heuseile.
- Automatische Verwaltung solcher Dateien durch das 6020/6030
- Speichern aller Flüge auf SD Karte und rasches Lesen der SD Karte mit dem PC oder Mac.
- Speichern und Lesen von Wegpunkten im GPX Format auf SD Karte und damit einfacher Datenaustausch zwischen Piloten.
- Speichern und Lesen von Routen auf SD Karte und damit einfacher Datenaustausch zwischen Piloten oder Wettkampfleitung.
- Vorprogrammierte SD-Karten werden demnächst erhältlich sein! ( 16 GB mit Lufträumen weltweit )
- Der „Near Thermal Tone“ kann neu individuell nach eigenem Belieben programmiert werden: Wahlweise irgendwo zwischen einem kurzen Piepston und einem Dauerton. Diese raffinierte Funktion signalisiert auch kleinste Thermik, indem sie auf Sinkraten reagiert, die unter jener des Fluggerätes ohne jegliche thermische Einflüsse liegen. Damit wird der Pilot über die Wahrscheinlichkeit eines Aufwindes in unmittelbarer Nähe aufmerksam gemacht. Um unnötige Akkustik am Boden zu unterdrücken, ist diese praktische Thermikschnüffler-Funktion erst ab einer Geschwindigkeit von 10 km/h aktiv.
- Die mit der „Info“-Taste abrufbare „Info Page“, zeigt dem Piloten die drei nächstgelegenen Lufträume mit offizieller Bezeichnung sowie Untergrenze, Obergrenze, und dem schon bisher verfügbaren Kommentarfeld, das beispielsweise die Tower Frequenz enthalten kann.
Flytec 6030 und 6020 mit Flarm-Option

Gemäss Schlussfolgerungen der Flugunfall-Ermittler hätte der
für beide Beteiligte tödliche Zusammenstoss zwischen einem Segel- und einem
Gleitschirmflieger im Jahr 2010 in Fiesch durch die Verwendung eines
sogenannten passiven Flarm-Moduls verhindert werden können. Denn dann hätte der
Segelfliegerpilot den Gleitschirm ständig elektronisch orten können. Auch ohne
Sichtkontakt.
Sowohl das Flytec 6020 auch als das Flytec 6030 sind gegen
einen Aufpreis von Fr. 115.- mit einem Passiv-Flarm-Modul erhältlich. Oder für
Fr. 165.- mit solch einem potentiell lebensrettenden Modul nachrüstbar.
Diese Preise sind Selbstkostenpreise, die dank der
Unterstützung des Schweizerischen Hängegleitervebandes SHV und der REGA gewährt
werden können. Der Verband appelliert an die Piloten, diese bescheidenen
Unkosten in ihre Sicherheit zu investieren.
Flytec 6030 und 6020 Bluetooth SMS Option
Eine weitere Sonderausstattung, bzw. Nachrüstmöglichkeit
betrifft die drahtlose Kommunikation zwischen Fluginstrument und dem
Mobiltelefon. Die Flytec Bluetooth SMS Option ermöglicht es
den Piloten, ihre aktuelle Position per SMS
beispielsweise einer Bodenstation zu übermitteln. Voraussetzung dafür ist, dass
das Mobiltelefon die „DUN Funktion“
hat. Eine zusätzliche SIM Karte ist
nicht notwendig.
Aber aufgepasst: Aus technischen Gründen muss sich der Pilot
zwischen der Option „Passiv-Flarm“ und der Option „Bluetooth SMS“ entscheiden.
Beide Optionen kann man im gleichen Gerät leider nicht betreiben.
Auch Flytec 6015
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Wie mit den Fluginstrumenten 6030 und 6020, kann auch mit dem Fluginstrument Flytec 6015 durch einen einfachen Firmware-Update eine beachtliche Leistungssteigerung erzielt werden. Die neuen Funktionen bieten sich vor allem für OLC und Wettkampfpiloten an. Dank der neuen Funktionen eignet sich das Flytec 6015 hervorragend als Backup Instrument. Die neuen Funktionen sind:
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Neben den
aufgezählten neuen Funktionen, bewirkt ein Update auf die neue Software 1.3.07 auch
eine weitere Verbesserung der Systemstabilität.
Das Update lässt
sich ganz einfach auf der Website von Flytec bewerkstelligen.
Und so geht es:
Fluginstrument am PC anschliessen, auf auf der Flytec-Website unter Support
-> Downloads -> Firmware die richtige Sprachversion auswählen und
doppelklicken.
Hinweis: Wer von einer veralteten, auf die neuste Version updaten will, sollte die entsprechenden Hinweise beachten.
Dank Flytec mit „Elektrothermik“ fliegen
Innert kurzer Zeit hat sich Flytec als
Komplettsystem-Anbieter der neuen innovativen Elektromotoren nach dem System
von Werner Eck und Joachim Geiger auf dem Markt etabliert. Die deutschen
Behörden haben nach dem Abschluss einer erfolgreichen Versuchsphase zu
Jahresbeginn die neue Deltaflieger-Startart „Elektro“ als zugelassen genehmigt.
Mit dem System „e-lift“ ist zudem ein vollumfänglich zugelassenes System
verfügbar.
Bei den Gleitschirmfliegern dagegen ist die Versuchsphase
für Starts mit Elektromotor um ein Jahr verlängert worden. Das System „Virtual
cage“, welches das sichere Fliegen ohne Schutzkäfig möglich macht, ist noch so
neu und futuristisch, dass die zuständigen Behörden noch etwas mehr
Beobachtungs-Spielraum fordern.
Alle Piloten, die nach der entsprechenden Ausbildung mit
„Virtual cage“ aufsteigen, schwärmen von dem neuen Gefühl der Freiheit in der
Luft. Einschlägige Info’s und immer wieder eindrückliche Filme gibt’s sowohl
auf YouTube, als auch auf der Flytec –Website zu sehen.
Es bleibt zu hoffen, dass Oliver Padlina bald erfolgreich
ist mit seinen Bemühungen, diese umweltfreundliche Art zu fliegen auch in der
Schweiz zu legalisieren.
Die neusten Infos dazu gibt es jeweils hier: www.feelv6.ch/elektro.
Bis es soweit ist, müssen die Schweizer
Hängegleiter-Piloten, die sich mit dem Elektroflug anfreunden möchten, weiterhin
über die Grenze beispielsweise nördlich des Bodensees oder westlich des Juras
bemühen. Infos dazu ebenfalls auf der Flytec-Website.
Wie stabil das neue System auch unter harten Bedingungen
funktioniert, hat Norbert Bächler am 11./12. Februar und damit mitten in der jüngsten
Eiszeit am Schwarzsee bewiesen, als er bei minus 12 Grad problemlos mit seinem
Solar - Drachentrike aufstieg.
Die Infrastruktur eines solchen Solar-Trikes ist bestechend
und umweltfreundlich. Auf dem Transportanhänger sind ein Solarpanel montiert und
mehrere Bleibatterien vorhanden. Nach einem mehrtägigen Aufenthalt an einem
sonnigen Standort sind Flug- und Bleibatterien voll geladen und ermöglichen
mehrere und längere Flüge. Mit seinen zwei 60Ah Akkus kann Norbert Bächler mit
seinem Drachentrike ohne jegliche Thermik eine Stunde lang fliegen.
In den kommenden Wochen wird Flytec in der Schweiz ein
Treffen organisieren für alle, die sich für das Thema Elektroantrieb für
Hängegleiter interessieren, oder von Amtes wegen interessieren müssen. Infos gibt es dazu auf der Website von Flytec. 


